Vernissage der Kunstausstellung
Eröffnungsfeier in der Schlosskirche. Es sprechen: Hans-Peter Schürch (Vizepräsident Stiftung Schloss Spiez), Therese Bhattacharya-Stettler (Präsidentin Otto Nebel-Stiftung), Steffan Biffiger (Kurator) und Barbara Egli (Schloss- und Museumsleiterin). Ausserdem mit Guy Krneta (Lesung Texte) und Balts Nill (Klänge). Im Anschluss Ausstellungsbesichtigung und Apéro.
Zur Ausstellung Otto Nebel. Farbe Sprache Form (19. Juni bis 18. Oktober 2026):
Otto Nebel war Maler und Dichter zugleich. In seinem Werk gehören Farbe, Wort und Form eng zusammen. Wie viele Künstler seiner Zeit suchte er nach neuen Ausdrucksformen und verband Literatur und Malerei auf eigene Weise.
In Berlin gehörte er zur Künstlergruppe «Der Sturm». Während seiner Kriegsgefangenschaft schrieb er 1919 das Antikriegsgedicht Zuginsfeld. Später erfand er eine eigene «Runensprache», in der Buchstaben, Rhythmus und Klang zu Bildern wurden.
1933 musste Nebel Deutschland verlassen und fand mit seiner Frau Hilda in Bern eine neue Heimat. Dort lebte er unter schwierigen Bedingungen, unterstützt von Freunden und einem Stipendium der Guggenheim Foundation.
Mit Paul Klee und Wassily Kandinsky verband ihn eine tiefe geistige Verwandtschaft. Reisen nach Italien prägten seine Farbenlehre, in der Licht und Struktur zu «bauwerklichen Sinngefügen» wurden. Seine Dombilder und späteren Runenbilder zeigen die Suche nach Harmonie, Geistigkeit und Freiheit.
Eine Ausstellung der Stiftung Schloss Spiez in Zusammenarbeit mit der Otto-Nebel-Stiftung Bern.
Zur Ausstellung Otto Nebel. Farbe Sprache Form (19. Juni bis 18. Oktober 2026):
Otto Nebel war Maler und Dichter zugleich. In seinem Werk gehören Farbe, Wort und Form eng zusammen. Wie viele Künstler seiner Zeit suchte er nach neuen Ausdrucksformen und verband Literatur und Malerei auf eigene Weise.
In Berlin gehörte er zur Künstlergruppe «Der Sturm». Während seiner Kriegsgefangenschaft schrieb er 1919 das Antikriegsgedicht Zuginsfeld. Später erfand er eine eigene «Runensprache», in der Buchstaben, Rhythmus und Klang zu Bildern wurden.
1933 musste Nebel Deutschland verlassen und fand mit seiner Frau Hilda in Bern eine neue Heimat. Dort lebte er unter schwierigen Bedingungen, unterstützt von Freunden und einem Stipendium der Guggenheim Foundation.
Mit Paul Klee und Wassily Kandinsky verband ihn eine tiefe geistige Verwandtschaft. Reisen nach Italien prägten seine Farbenlehre, in der Licht und Struktur zu «bauwerklichen Sinngefügen» wurden. Seine Dombilder und späteren Runenbilder zeigen die Suche nach Harmonie, Geistigkeit und Freiheit.
Eine Ausstellung der Stiftung Schloss Spiez in Zusammenarbeit mit der Otto-Nebel-Stiftung Bern.
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